Audi Sailing Series 2 Scarlino
Es gibt nicht mehr viele deutsche Eigner, die sich trauen, in der ersten Liga des Segelsports mitzuspielen. Die gute alte Welt des Admirals Cup ist längst vergangen. Und dennoch lassen sich einige Hartgesottene auf den Wettkampf mit den Besten ein.
Darunter ist Investmentbanker Wolfgang Stolz. Nach einigen Jahren in der Farr 40 Klasse ist er nun zur angesagten Melges 32 Klasse gewechselt, die ebenfalls nach dem Owner Driver-Prinzip funktioniert.
Hier muss er besonders gegen die starken Italiener bestehen, die wie auch in der Melges 24 die Vorherrschaft in Europa inne haben. Bei der ersten Regatta in Scarlino bei Elba gelang der Saisoneinstieg allerdings noch nicht wie gewünscht.
Mit dem dänischen Profi Taktiker Jesper Radich kam er im Feld der 21 Yachten allerdings noch nicht über einen 17.Platz hinaus. Es gelang ein vierter Platz, aber zwei 20. machten die Serie zunichte.
Premiere hatte Christian Soyka mit seinem IMMAC Team. Der dreimalige X-99 Weltmeister ist neu in die Klasse eingestiegen und hat das Schiff erst im November übernommen. Es läuft noch nicht alles rund nach nur wenigen Wochen Training im kalten Kiel. Mehr als der 21. Platz war noch nicht drin. Zwei 13. Plätze zum Abschluss der Serie zeigen aber eine aufsteigende Tendenz.
An der Spitze des Feldes segelten zwei italienische Mannschaften. Sie überholten die Amerikaner um den neuseeländischen Taktiker Cameron Appleton erst im letzten Lauf.
Quelle: www.segelreporter.com